Skip to content


NEU: Porträt-CD von Matthias Ockert

WER65882_Cover_Ockertklein

Auf der jüngsten Neuerscheinung der EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK mit dem Titel „Laminar Flow“ kombiniert MATTHIAS OCKERT zeitgenössische Ensemblemusik, Jazz und elektronische Komposition. Die im Titel beschriebenen geschichteten Fließbewegungen werden im gleichnamigen Stück der CD von Mitgliedern des Ensemble Modern und des Ensemble intercontemporain unter der Leitung von Gérard Buquet musikalisch umgesetzt. Neben weiteren renommierten Ensembles, wie Ensemble aisthesis/SCHOLA Heidelberg, wirken hochkarätige Einzelinterpreten, so etwa der Berliner Philharmoniker Edicson Ruiz, auf der Porträt-CD mit. Auch Matthias Ockert selbst ist als Interpret zu erleben: An der E-Gitarre tritt er etwa in Dans la Nuit in einen virtuosen poetischen Dialog mit dem Pianisten Yannick Wirner; bei Strombahnen II steht die Verbindung der E-Gitarre mit der Elektronik im Vordergrund. Überwiegend handelt es sich bei den veröffentlichten Werken um Neuproduktionen, die am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe entstanden und nun erstmals auf CD erscheinen.

Im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Matthias Ockert stehen Grenzgänge zwischen unterschiedlichen Stilen und Genres. Als diplomierter Architekt bezieht er Anregungen für seine Werke auch aus der Raumkunst und überträgt beispielsweise räumliche Strukturen auf die Musik. Ungewöhnliche Kombinationen musikalischer Elemente ergeben sich für den Jazzgitarristen und früheren Kompositionsstudenten von Wolfgang Rihm und Hanspeter Kyburz wie von selbst: Er verbindet verzerrte E-Gitarre mit Flöte und Violine oder stellt prägnant rhythmisierte Passagen, die an Jazzimprovisationen erinnern, neben synthetische Klangflächen. Durch die Kenntnis verschiedener, auch nicht-musikalischer Arbeitsweisen sei es, so schreibt Musikjournalist Hans-Jürgen Linke im Einführungstext des Booklets, „nicht weiter erstaunlich, dass sich Matthias Ockerts so weiträumig verankerte Arbeit als Musiker in besonderer Weise dem Nicht-Fassbaren stellt; dass die Titel seiner Stücke gern mit Aporien spielen; dass seine Musiksprache keine Berührungsängste mit Methoden und Materialien kennt, keine Betreten-Verboten-Schilder in der musikalischen Landschaft; dass er aber auch alles Ungefähre, Wabernde, Amorphe vermeidet.“

Die CD ist ab sofort erhältlich bei WERGO.

Post to Twitter Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace Post to Ping.fm

Posted in Aufgefallen, Edition Zeitgenössische Musik.



Twitter links powered by Tweet This v1.8.2, a WordPress plugin for Twitter.