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NEU: Porträt-CD von Sergej Newski

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Die menschliche Stimme steht im Zentrum vieler Werke von Sergej Newski. Im Gespräch mit Michael Rebhahn erinnert sich der Komponist: „Die Stimme war der ideale Weg zur Findung mei­ner eigenen Klangsprache. Ende der neunziger Jahre habe ich begonnen, expressive Stimmklänge in syntaktische Ordnungen zu überführen, die ih­rer Expressivität entgegenstehen. Ich begab mich auf die Suche nach dem Urmoment der Stimme, ich suchte das Unmit­telbare, nicht Geformte und Lautmalerische. Ich wollte keine Ausdrucksmusik schreiben, sondern eine Syntax entwickeln, die den Zuhörer berührt und ihn zugleich auf Distanz hält.“

Exklusiv für die vorliegende CD wurden die Werke „Blindenalphabet“, „Alles“ und „J’étais d’accord“ vom Ensemble Mosaik eingespielt. Das Ensemble musikFabrik in­ter­pretiert die Komposition „Arbeitsfläche“, die sich unter anderem der Erforschung der Klangerzeuger und der Deformation von Instrumentalklängen widmet. Mit sie­ben Stü­cken für sechs Solisten und Kammerchor bildet „Autland“ das umfang­reichste und be­deutendste Werk der CD. Inspiriert von Johannes Ockeghems Mo­tette „Deo gratias“ wendet Newski hier „das Kanonprinzip auf sein eigenes Materi­alrepertoire an und ent­wickelt sieben Stücke, in denen die Alteration bzw. Ver­dichtung von phonetischer Arti­kulation, Sprache und Gesang die bestimmenden Motive sind.“ (Rebhahn)

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Posted in Aufgefallen, Edition Zeitgenössische Musik.



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