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Neu: Porträt-CD Luís Antunes Pena

mmv

Elektronische Zuspielungen, Alltagsgespräche, Industrie- und Naturgeräusche, gesprochene Gedichte, und Instrumentalmusik: Mit unterschiedlichstem Klangmaterial gestaltet Luís Antunes Pena die Kompositionen, die auf seiner Porträt-CD der EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK zu hören sind. „Die Unterscheidung zwischen Ton und Geräusch spielt für mich keine Rolle mehr. Ob es ein Flugzeug- oder ein Geigenton ist, ist eigentlich dasselbe“, erklärt der aus Portugal stammende Komponist im Gespräch mit Bookletautorin Friederike Kenneweg.

Einen Blick ins Private bieten Aufnahmen aus Gesprächen während einer Zugfahrt im Werk Caffeine, das gleichzeitig dem Porträt als Titel dient. Diese werden unter anderem mit Multiphonics, Schlagwerk und Comicgeräuschen kombiniert. Elektronik und das Rauschen sind hier, wie auch in vielen anderen Stücken der CD, eng mit den anderen Klangfragmenten verknüpft. „Das Komponieren mit Rauschen ist für mich auch, Grenzen auszuprobieren. Also, wo ist Musik und wo ist keine Musik?“ Ein vorproduziertes Band mit Rauschklängen wird etwa bei Im Rauschen, cantabile mit dem perkussiven und hochvirtuosen Spiel des Kontrabasses, interpretiert vom Berliner Philharmoniker Edicson Ruiz, vermischt und gipfelt in einer melodiösen Zweistimmigkeit.

Die Werke der CD wurden von international renommierten Formationen eingespielt, darunter das ensemble mosaik, das norwegische Ensemble asamisimasa und die portugiesische Sängerin Rita Redshoes sowie Perkussionist Nuno Aroso. Der Komponist gestaltet die elektronischen Anteile selbst und ist so bei den Werken unmittelbar beteiligt. Der Großteil der Aufnahmen konnte beim Deutschlandfunk in Köln für die CD neu produziert werden.

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Posted in Aufgefallen, Edition Zeitgenössische Musik.



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