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Neu: Porträt-CD Marina Khorkova

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Aus einer breiten Palette an Mehrklängen und Geräuschen gestaltet die Komponistin Marina Khorkova auf diesem Porträt vielschichtige und kontrastreiche Klangräume. Vor dem Hintergrund verschiedener Traditionen von Mikrotonalität und der Musique concrète instrumentale steht die Entwicklung einer eigenen musikalischen Sprache für die Komponistin im Mittelpunkt. Sie erforscht mit Akribie die Klangeigenschaften und -möglichkeiten der kammermusikalischen Instrumente und setzt vielfach außergewöhnliche Spieltechniken ein. Insbesondere interessiert sie sich als Pianistin für das gezielte Zusammenwirken der natürlichen Mehrklänge des Klavieres mit Mehrklängen, die durch Präparation dieses Instrumentes entstehen.

Die Klangphysiognomien der Kompositionen sind „im Allgemeinen eher geprägt von metallischer Härte, unwirtlichen Frequenzen, rohen, bedrohlichen Geräuschwerten als zärtlichem Obertongeflüster“, so Dirk Wieschollek im Begleittext der CD. In VORderGRENZE stehen existenzielle Klänge zwischen Leben und Tod und der Kampf um den Atem im Mittelpunkt des Werkes. Das Trio klangNarbe hingegen legt eine zerklüftete Klanglandschaft offen. Metallische Klangfarben und Geräuschspektren des Schlagwerks fusionieren mit den Multiphonics des Saxofons und den teils 17-tönigen Mehrklangclustern eines präparierten Flügels.

Den Interpreten, darunter das Ensemble ascolta, das Trio Accanto sowie das Kairos Quartett, wird ein zentraler Gestaltungsspielraum durch die in Teilen grafische Notation zugesprochen, der wesentlich zur energetischen Wirkung der Stücke beiträgt. Die metrische Ungebundenheit ist beispielsweise im Werk a_priori elementar für „kontinuierlich fließende, farblich fluktuierende Klangbewegungen, die sich auf die Suche nach einer Art klanglichen Urzustands begeben.“ Der überwiegende Teil der Werke wurde beim Deutschlandfunk in Köln eigens für dieses Porträt eingespielt.

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Posted in Aufgefallen, Edition Zeitgenössische Musik.



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